Die aktuelle Arbeitsmarktstudie der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institutes zeigt: Die Arbeitsmarktsituation wird für Menschen mit Behinderung nicht einfacher. Ihre Arbeitslosenquote stieg im Jahr 2024 auf 11,6 Prozent an. Das bedeutet: 175.236 der erwerbsfähigen Menschen mit Schwerbehinderung waren arbeitslos gemeldet. Damit bleiben viele Chancen ungenutzt. Chancen, die Unternehmen nutzen können, um in Zeiten des Fachkräftemangels teils hoch qualifiziertes Personal zu finden.
Was Betriebe konkret tun können
Die BG ETEM begleitet Betroffene und deren Arbeitgeber bei der Wiedereingliederung nach Arbeitsunfällen oder schweren Erkrankungen, berät zur barrierefreien Arbeitsplatzgestaltung und informiert über Fördermöglichkeiten. Denn es lohnt sich, motivierte Fachkräfte langfristig an Bord zu behalten – auch nach schwerem Unfall oder langer Krankheit.
Die Handlungshilfe „Inklusion im Betrieb“ präsentiert viele Ansätze: von Gefährdungsbeurteilungen über organisatorische Anpassungen bis hin zu Förder- und Beratungsangeboten.
Es gibt auch gute Nachrichten: Mehr als 1,15 Millionen Menschen mit Schwerbehinderung arbeiten bereits in beschäftigungspflichtigen Betrieben, die Erwerbsquote steigt auf 49,2 Prozent. Das zeigt: Inklusion funktioniert. Sie ist in vielen Betrieben gelebter Alltag und ein Erfolgsfaktor. Denn vielfältige Teams arbeiten häufig kreativer und innovativer und sind ein Gewinn für alle Seiten, menschlich und wirtschaftlich.
Michael Siedenhans
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- Podcast Folge 52 – Inklusion: Ein Gewinn für alle: www.bgetem.de, Webcode: 26214046
- So hilft die BG ETEM: www.bgetem.de, Webcode: 11211111
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