Vor dem Hintergrund aktueller Debatten über Bürokratieabbau betonte Hans-Peter Kern, alternierender Vorstandsvorsitzender, den Wert der Selbstverwaltung und deren Offenheit für einen konstruktiven Dialog mit der Politik.
Modern und digital
Ziel der BG ETEM ist es seit jeher, Arbeitsschutz für Unternehmen so unkompliziert wie möglich umsetzbar zu machen und Digitalisierungs- und Modernisierungsprozesse eigeninitiativ voranzutreiben. Ein zentrales Fokusprojekt ist aktuell das Online-Serviceportal „Meine BG ETEM“, das Unternehmen ein digitales Serviceangebot rund um ihre Mitgliedschaft bieten soll. Künftig können Betriebe zudem einen digitalen Assistenten nutzen, um Gefährdungsbeurteilungen zu erstellen. Weitere Präventionsinhalte kommen sukzessive hinzu.
Haushalt beschlossen
Die Vertreterversammlung stellte in Köln auch den Haushalt für das Jahr 2026 fest. Für das Gesamtjahr rechnet die BG ETEM mit Ausgaben in Höhe von 1,743 Milliarden Euro. Das sind 2,4 Prozent mehr als 2025.
Sinkende Unfallzahlen
Langfristiges Ziel bleibt die finanzielle Stabilität. Sinkende Unfallzahlen leisten hierzu einen wichtigen Beitrag. In den vergangenen fünf Jahren verzeichnete die BG ETEM einen Rückgang der meldepflichtigen Arbeitsunfälle um gut vier Prozent. Weiter steigend sind hingegen die Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit. Von Januar bis November 2025 gingen mehr als 6.000 Verdachtsanzeigen ein. Das sind 7,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gezielte Präventionsarbeit, wie die BG ETEM und andere Träger der Unfallversicherung sie betreiben, bleibt also wichtig.
Annika Pabst
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- Selbstverwaltung – Die Vertreterversammlung: www.bgetem.de, Webcode: 23276280
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