Intelligent gekleidet

Smarte Textilien entwickeln sich zu einem wichtigen Helfer im Arbeitsschutz – und zur Zukunftshoffnung der deutschen Textilindustrie. Sie schützen vor Verbrennungen, heilen Wunden und denken mit.
Ausblick

Illustration Textilindustrie mit diversen Elektroniksymbolen und einem gerasterten Torso, der auf smarte Textilien hinweist. Im Hinterrund hellblau-pinkfarbener Farbverlauf.

Hightech-Bekleidung vereint Textilien mit Elektronik und kann so einen wichtigen Beitrag zum Arbeitsschutz leisten

Sie bieten Schutz gegen Störlichtbogen oder bei Schweißarbeiten, sind leitfähig – und dabei trotzdem angenehm leicht und luftdurchlässig: Smarte Textilien sorgen seit einigen Jahren für Furore und werden vor allem von Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum technologisch ständig weiterentwickelt. Sie vereinen Elektronik und Textilien und könnten nach Angaben von Branchenexperten schon in wenigen Jahren zur „zweiten Haut“ des Menschen werden.

Smarte Textilien können Temperatur messen, Strom produzieren und Wärme erzeugen. Sie töten Bakterien, heilen Wunden und retten demnächst vielleicht auch Menschenleben. Dank Hightech-Fasern sollen T-Shirts zum Beispiel schon bald verschiedene Vitalfunktionen überwachen und im Notfall per Funk den Arzt rufen können. Ältere Menschen könnten, so die Hoffnung, mit solcher Bekleidung ausgestattet länger in der eigenen Wohnung leben.

Inzwischen konkurrieren viele Anbieter darum, wer als Erster zugleich maximal schützende und dabei tragbare Kleidung auf den Markt bringt. Dazu gehören zum Beispiel S3-Sicherheitsschuhe, die eine elastische Schuhkonstruktion mit Wasserdichtheit und Atmungsaktivität vereinen. Mögliche Anwender solcher Schuhe könnten nach Herstellerangaben Handwerker, Monteure, Bauarbeiter, Beschäftigte in der Logistik oder aus Kfz-Werkstätten sein.

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