Mut zur Veränderung

Die BG ETEM geht neue Wege. Bei der Begleitung von Unternehmen hin zu einer Kultur der Prävention setzt sie auch auf externe Kompetenz.
kommmitmensch

Das linke Foto zeigt die Psychologin Isabell Kuczynski. Sie schreibt etwas auf einen Flipchart. Das rechte Foto zeigt Dr. Just Mields. Er hat kurze graue Haare und trägt eine Brille. Er sitzt an einem Tisch und trägt etwas vor.

Die Psychologen Isabell Kuczynski und Dr. Just Mields begleiten auf Seiten der BG ETEM die Entwicklung einer Kultur der Prävention in den Unternehmen. 

Kultur – was ist das eigentlich? Eine Frage, die viele Antworten zulässt. In einem Punkt sind sich die kommmitmensch-Beraterinnen und -Berater der BG ETEM einig: Kultur beschreibt gruppenspezifische Verhaltensmuster, die auf Basis gemeinsamer Erfahrungen entstanden und bis zu einem gewissen Grad auch erfolgreich sind oder waren.

Wie festgefahren Verhaltensmuster sein können, zeigt sich häufig erst, wenn Veränderungen anstehen. Spätestens dann stellt sich die Frage nach der eigenen Unternehmenskultur. Hilft sie bei der Lösung von Problemen oder steht sie eher im Weg? Unternehmerinnen und Unternehmer müssen Herausforderungen begegnen:

  • Wollen sie als Gewinner aus der digitalen Entwicklung hervorgehen?
  • Wollen sie trotz knappem Budget innovative Lösungen voranbringen?
  • Wollen sie dem demografischen Wandeln trotzen, Fachkräfte behalten und qualifizierte Mitarbeitende gewinnen?

Fallen die Antworten jeweils positiv aus, besteht bereits der Wunsch nach Veränderung. An diesem Punkt setzt die Kampagne kommmitmensch an. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, in den Betrieben eine Kultur der Prävention zu etablieren. Um diesen Prozess der Kulturentwicklung zu unterstützen, setzt die BG ETEM auch auf professionelle und zertifizierte Partner.

Das Porträtfoto zeigt Rainer Miller, Diplom-Psychologe. Er hat kurze Haare und trägt eine Brille.

»In einer guten Fehlerkultur sprechen Menschen freiwillig über ihre Fehler. Es gilt daraus zu lernen.«
Rainer Miller, Diplom-Psychologe

Das Porträtfoto zeigt Dirk Taglieber, Organisationsentwickler. Er hat kurze dunkle Haare und trägt über seinem Hemd einengrauen Schal.

»Viele Betriebe haben eine hohe Sicherheitskultur. Trotzdem wollen sie sich weiterentwickeln und verbessern.«
Dirk Taglieber, Organisationsentwickler

Das Porträtfoto zeigt Daniela Wallraf-Pflug, Organisationsberaterin

»Im Moment prasseln viele Transformationsfragen auf die Unternehmen nieder. Da gilt es, Menschen in Lernprozessen mitzunehmen.«
Daniela Wallraf-Pflug, Organisationsberaterin

Personenbox
mensch & arbeit
Weitere Textblöcke

Die kommmitmensch-Beratung

Um ihren Mitgliedsunternehmen die bestmögliche Unterstützung bieten zu können, arbeitet die BG ETEM mit von ihr zertifizierten kommmitmensch-Beraterinnen und -Beratern zusammen. Sie haben sich in einem umfangreichen Auswahlverfahren qualifiziert und begleiten Unternehmen bei der Entwicklung ihrer eigenen Kultur in Sachen Führung, Innovation, Qualität, aber auch zu Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit.

Logo: komm mit mensch. Sicher. Gesund. Miteinander

In einem mit dem Betrieb vereinbarten Rahmen ermitteln sie Entwicklungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der Handlungsfelder von kommmitmensch – Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Betriebsklima sowie Sicherheit und Gesundheit.

Ziel der Beratung ist es, ein für das jeweilige Unternehmen maßgeschneidertes Beratungspaket zu schnüren. Dies soll sowohl Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Betrieb verbessern als auch die betriebswirtschaftlich messbare Performance optimieren.

Kostenloses Erstgespräch

„Wir machen Angebote – die Initiative, sie zu nutzen, geht von den Unternehmen aus“, sagt Isabell Kuczynski vom Fachkompetenzcenter Gesundheit im Betrieb der BG ETEM. Nach einem ersten Kontakt, häufig über den Außendienst der Prävention, wird eine Verbindung zum Arbeitspsychologen des nächstgelegenen Präventionszentrums hergestellt.

Mit den Arbeitspsychologinnen und -psychologen werden Motive und Ziele des gewünschten Veränderungsprozesses sowie die zur Verfügung stehenden Ressourcen analysiert. Je nach Bedarf wählt das Unternehmen eine kommmitmensch-Beraterin oder einen -Berater. Die BG ETEM stellt den Kontakt her.

In einem gemeinsamen Gespräch zwischen BG, Beraterin oder Berater und der Geschäftsführung sowie weiteren Beteiligten (Personalvertretung, Sifa, Führungskräfte) wird der Auftrag konkretisiert. Dieses Gespräch ist kostenlos. Sind der Beratungsumfang und die Kosten für den Gesamtprozess geklärt, kann es losgehen.

Der Prozess zur Kulturentwicklung startet mit einem Workshop, in dem die bestehende Unternehmenskultur analysiert, die Ziele für eine neue formuliert sowie die zur Realisierung notwendigen Schritte definiert werden.

In der Regel begleiten die kommmitmensch-Beraterinnen und -Berater den Prozess bis zu einem zweiten Workshop ein bis zwei Jahre später. Darin werden die Qualität des Prozesses und Ergebnisse ermittelt. Es wird eine Perspektive erarbeitet, mit der das Unternehmen die Kulturentwicklung fortführen kann.

Isabell Kuczynski erklärt das so: „Voraussetzung für den Erfolg eines solchen Prozesses ist, dass das Unternehmen bereit ist, in Lösungen zu investieren und sie am Ende auch umzusetzen.“

Das Porträtfoto zeigt Matthias Magold, Sozialwissenschaftler. Er hat kurze Haare und trägt einen Bart.

»Eine Verhaltensänderung erreicht man, indem man alle beteiligt und eine gemeinsame Vorstellung davon entwickelt, was sie bewirken soll.«
Matthias Magold, Sozialwissenschaftler

Das Porträtfoto zeigt Fabian Brückner, Organisationspädagoge. Er hat kurze Haare und trägt einen Bart.

»Wir wollen Menschen einen neuen Blick auf ihre Arbeit ermöglichen. Danach geht es darum, Handlungshilfen anzubieten.«

Fabian Brückner, Organisationsberater

Das Porträtfoto zeigt Anna Borg, Diplom-Psychologin und Fachkraft für Arbeitssicherheit. Sie lächelt in die Richtung der Kamera.

»Neben Kulturaspekten bin ich auch mit dem klassischen Arbeitsschutz vertraut. So schaffe ich ein Verständnis zwischen diesen beiden Welten.«
Anna Borg, Diplom-Psychologin und Fachkraft für Arbeitssicherheit
Personenbox

Erfolg mit neuer Kultur

kommmitmensch ist eine gemeinsame Kampagne aller Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Ziel ist es, den Stellenwert von Sicherheit und Gesundheit in den Unternehmen weiter zu verbessern.

Die BG ETEM unterstützt Verantwortliche und Beschäftigte darin, Entwicklungspotenziale in den Handlungsfeldern Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Betriebsklima sowie Sicherheit und Gesundheit zu identifizieren und Ideen für Verbesserungen zu entwickeln.

Dazu stehen verschiedene Tools und Handlungshilfen wie z. B. ein Kurz-Check, die kommmitmensch-Dialoge sowie Werkzeuge mit spielerischen Ansätzen zur Verfügung. Sie sollen helfen, Sicherheit und Gesundheit systematisch in die betrieblichen Abläufe zu integrieren und so zu einem Faktor für den Unternehmenserfolg zu machen.

→ info und beratung

www.bgetem.de, Webcode 20790141

Die BG ETEM und kommmitmensch:
www.bgetem.de, Webcode: 17831013

Gemeinsam zur Kultur der Prävention. So läuft es rund im Betrieb – Broschüre für Verantwortliche:
www.bgetem.de, Webcode M19369213

Website der Kampagne: www.kommmitmensch.de

Infobox
Magazinkarte
Bereich Themen
document
4
6
12
nein
Bildergalerie
über Textblock 1 (oben)
Videos
Kategorisierung
Diesen Beitrag teilen
Diesen Beitrag teilen

etem – Online-Magazin für Prävention, Rehabilitation und Entschädigung

  • Herausgeber:
  • Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM)
  • Gustav-Heinemann-Ufer 130
  • 50968 Köln

  • Für den Inhalt verantwortlich:
  • Johannes Tichi, Vorsitzender der Geschäftsführung
  • Redaktion:
  • Christoph Nocker (BG ETEM)
  • Stefan Thissen (wdv Gesellschaft für Medien & Kommunikation mbH & Co. OHG, Dieselstraße 36, 63071 Offenbach)
  • Theresa Rundel (wdv, Bildredaktion)

  • Telefon: 0221 3778-1010
  • E-Mail: etem@bgetem.de