Schutz bei Home-Office

Der Sturz auf dem Weg ins heimische Arbeitszimmer kann ein Arbeitsunfall sein. Das hat das Bundessozialgericht geurteilt.

Wer im Home-Office arbeitet, ist bei einem Sturz auf dem Weg ins heimische Büro gesetzlich unfallversichert. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) entschieden. Auf der Treppe zum Büro, das im Kellergeschoss ihrer Wohnadresse eingerichtet ist, war eine Beschäftigte gestürzt und hatte sich eine Wirbelsäulenverletzung zugezogen. Da die Frau auf dem Weg zu einem vom Arbeitgeber angeordneten Telefongespräch war, habe sie die Treppe mit der „Handlungstendenz“ genutzt, mit dem Geschäftsführer ihres Arbeitgebers zu telefonieren, so das BSG. Deshalb habe sie einen versicherten Betriebsweg zurückgelegt.

aktenzeichen

Bundessozialgericht, B 2 U 28/17 R

Infobox-blau
kompakt
Weitere Textblöcke
Magazinkarte
Kein Bild
Bereich Themen
document
4
6
12
violett
nein
Bildergalerie
über Textblock 1 (oben)
Videos
Kategorisierung
Diesen Beitrag teilen
Diesen Beitrag teilen

etem - Das Magazin Ihrer Berufsgenossenschaft

  • Herausgeber:
  • Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM)
  • Gustav-Heinemann-Ufer 130
  • 50968 Köln

  • Für den Inhalt verantwortlich:
  • Johannes Tichi, Vorsitzender der Geschäftsführung
  • Redaktion:
  • Christoph Nocker (BG ETEM)
  • Stefan Thissen (wdv Gesellschaft für Medien & Kommunikation mbH & Co. OHG, Siemensstraße 6, 61352 Bad Homburg)
  • Holger Blatterspiel (wdv, Bildredaktion)

  • Telefon: 0221 3778-1010
  • E-Mail: etem@bgetem.de