Frühlingssonne nicht unterschätzen

Auch die Frühlingssonne lässt die UV-Strahlung steigen. Mit dem UV-Index können Sie das aktuelle Sonnenbrandrisiko ermitteln.

Das Foto zeigt zwei Arbeiter mit Schutzhelm und Schutzweste, die Bäume und Sträucher abschneiden. Beide tragen eine Sonnenbrille. Es geht um UV-Strahlung beim Arbeiten im Freien.

Das Risiko von UV-Strahlung bei Arbeiten im Freien darf nicht unterschätzt werden

Besonders im Frühling und Frühsommer unterschätzen viele Beschäftigte die Wirkung der solaren UV-Strahlung auf die Haut. Je höher der Sonnenstand, umso größer ist der Anteil der UV-Strahlung, der durch die Atmosphäre auf die Erdoberfläche gelangen kann. Der UV-Index ermöglicht die Bewertung des Sonnenbrandrisikos dieser Strahlung – unabhängig von der erwarteten Lufttemperatur. Er erreicht in Europa im Monat Juni regelmäßig Jahreshöchstwerte. Je nach Stufe des UV-Index gelten Schutzempfehlungen für die Bevölkerung.

Der Index kann auch als Basis zur Auswahl von Schutzmaßnahmen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung bei Arbeitstätigkeiten im Freien genutzt werden (siehe Empfehlungen der BAuA, www.baua.de, Suche: UV-Index). Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bietet Informationen über den UV-Index in einer Europa-Karte an. Sie ermöglicht, in einzelne Kartenausschnitte zu zoomen und die Karte auf Handy und Smartphone abzurufen. Auf diese Weise können auch Auslandseinsätze gut geplant werden. Neben dem UV-Index, der sich an den Tageshöchstwerten orientiert, wird auch eine Prognose zur Tagesdosis für die UV-Strahlung angegeben.

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