Deutsch besohlt geht gut

Von der guten Wirtschaftslage in Deutschland profitiert auch die Schuhindustrie. Beim Umsatz, bei der Beschäftigtenzahl und bei der Menge der exportierten Schuhe legten die deutschen Schuhhersteller 2017 erneut zu.
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Detailaufnahme einer Maschine zur Schuhherstellung. Um das Bild herum erkennt man verschiedene Schuhmodelle, die europäischen Ländern zugeordnet sind.

Schuhe made in Germany: Aufwärtstrend beim Schuhexport

Die deutsche Schuhindustrie blickt gut besohlt in die Zukunft. Nach Angaben des Bundesverbandes der Schuh- und Lederwarenindustrie stiegen die Umsätze der in Deutschland produzierenden Schuhhersteller 2017 um 5,9 Prozent auf 2,94 Milliarden Euro. Schon im Jahr zuvor waren die Geschäfte um 5,9 Prozent gewachsen.

Die positive Entwicklung schlug sich auch bei der Zahl der Beschäftigten nieder. 14.762 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden im vergangenen Jahr in den Produktionsstätten und Verwaltungen gezählt, ein Zuwachs um 6,7 Prozent. Auch hier setzte sich der schon vorher deutliche Aufwärtstrend fort: 2016 war die Zahl der Beschäftigten um 7,4 Prozent gestiegen.

Neben den Deutschen liefen auch Verbraucher im Ausland 2017 gern auf deutschen Sohlen und Absätzen. Die Zahl der exportierten Schuhe stieg im Vergleich zu 2016 von 255 Millionen auf 280 Millionen Paar. Wichtigste Exportländer waren Frankreich, Polen, Niederlande, Slowakei und Großbritannien. In diese fünf Staaten wurden mehr als die Hälfte aller aus Deutschland stammenden Schuhe geliefert (siehe Grafik).

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