etem - Das Magazin Ihrer Berufsgenossenschaft
Editorial

Betriebsarzt und Betrieb: Partner für Prävention

Johannes Tichi, Vorsitzender der Geschäftsführung BG ETEM

Johannes Tichi, Vorsitzender der Geschäftsführung

In der Öffentlichkeit sind sie eher selten ein Gesprächsthema, obwohl sie für den Gesundheitsschutz in deutschen Unternehmen von erheblicher Bedeutung sind: Etwa 12.500 Betriebsärztinnen und -ärzte verfügten nach Angaben der Bundesärztekammer Ende des Jahres 2016 über arbeitsmedizinische Fachkunde – in jüngster Zeit auch wieder mit leicht steigender Tendenz. In Abstimmung mit Unternehmern und Sicherheitsfachkräften versuchen sie, die körperliche, psychische und soziale Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten und zu fördern.

Arbeitsmediziner sind in erster Linie präventiv tätig, während Haus- und andere Fachärzte meist erst aufgesucht werden, wenn bereits gesundheitliche Beschwerden aufgetreten sind. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsprävention prüfen die Betriebsärztinnen und -ärzte, wie sich die Anforderungen an Beschäftigte und die Arbeitsorganisation auf die Gesundheit auswirken. Ihr Ziel ist es, Arbeitsplätze und die Arbeit selbst ergonomisch und gesundheitsfördernd zu gestalten, um das Risiko von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten zu senken.

Für den Erfolg ihrer Arbeit sind die Arbeitsmediziner aber auf die Mitarbeit von Unternehmern und Beschäftigten angewiesen. Wenn in Betrieben eine gesundheitsorientierte Führung und Arbeitsorganisation gelebt werden und auch die Beschäftigten sich gesundheitsbewusst verhalten, werden sie zu Partnern für Prävention.

Ausgabe 4.2018

Erhalten Sie aktuelle Informationen direkt in Ihre Mailbox

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an, um über die aktuellsten Themen informiert zu werden und immer auf dem neuesten Stand zu sein.