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Sinkende Auflage – hohe Akzeptanz

Diese Abbildung zeigt einige Zeitungen und gedruckte Magazine. Sie sind übereinander gestapelt.

Die Bedeutung von Tageszeitungen ist entgegen sinkender Druckauflagen ungebrochen hoch

Seit Anfang der 1990er-Jahre verkaufen sich deutsche Tageszeitungen immer schlechter. Die verkaufte tägliche Auflage verringerte sich nach Angaben des Bundesverbands der Zeitungsverleger (BDZV) zwischen 1991 und 2018 fast um die Hälfte von 27,3 auf 14,1 Millionen Exemplare.

Dennoch ist die Bedeutung von Tages- und Wochenzeitungen als Informationsquelle ungebrochen hoch. Laut der jüngsten Reichweitenanalyse der deutschen Zeitungsverlage erreichten Zeitungen im Jahr 2018 mit Print- und Digitalauftritten etwa 62,7 Millionen Menschen. Das waren 89 Prozent der 70,5 Millionen Deutschsprachigen ab 14 Jahren.

Über die gedruckte Ausgabe erreichten die Zeitungen laut BDZV mehr als 42 Millionen Menschen; 47,2 Millionen Leser nutzten die digitalen Angebote. Grund für die Differenz zur Gesamtreichweite von 62,7 Millionen: Mehr als 26 Millionen nutzten gedruckte und Onlineausgaben der Zeitungen – vor allem junge. 88,7 Prozent der 14- bis 29-Jährigen lesen demnach regelmäßig gedruckte und digitale Zeitungen.

Gedruckte Zeitungen in Deutschland

Gesamtreichweite: 42,0 Mio. deutschsprachige Leser (= 59,7 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung)

Tageszeitungen gesamt, davon:

  • Regionale Tageszeitungen 31,75 Mio. Leser
  • Kauf-Tageszeitungen (Boulevard) 10,41 Mio. Leser
  • Überregionale Tageszeitungen 3,14 Mio. Leser

außerdem:

  • Sonntagszeitungen 8,96 Mio. Leser
  • Andere Wochenzeitungen 1,82 Mio. Leser

Digitale Zeitungen in Deutschland

Gesamtreichweite: 47,2 Mio. deutschsprachige Leser (= 67,1 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung)

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